2014

Westkanada: Calgary - Banff Nationalpark - Watson Lake - Campbell Highway - Dempster Highway - Dawson City - Whitehorse
Der in der kanadischen Provinz Alberta gelegene Banff-Nationalpark ist der älteste Nationalpark Kanadas. Mit seinen 6641 km² Fläche gehört er zu den grössten Nationalparks in den kanadischen Rocky Mountains.

Der Robert Campbell Highway (Yukon Highway 4) ist eine grösstenteils geschotterte Strasse im Yukon in Kanada. Sie ist 582 km lang und führt von Watson Lake am Alaska Highway im Südosten des Yukon Richtung Nordwesten nach Carmacks am Klondike Highway. Sie bietet eine alternative Verbindung von Britisch-Kolumbien nach Dawson City zur Strecke über Withehorse.

Der Dempster Highway ist eine Schotterstrasse mit einer Länge von 735 km und führt über den nördlichen Polarkreis bis nach Inuvik, einer Inuit Ortschaft im Mackenzie-River-Delta bei der Beaufort Sea. Da auf dem Weg nur zwei Inuit-Siedlungen liegen und der Zustand der Piste, welche über Permafrost-Boden führt je nach Wetter stark variiert, ist die Reise nach Inuvik ein echtes Abenteuer. Dazu kommt das raue, arktische Wetter. Unsere Fahrt startet in Dawson City und bereits nach 40km biegen wir auf den Dempster Highway ab und fahren über den North Fork Pass (1350müM) in die Ogilvie Mountains.

Ausflug nach Tuktoyaktuk
Von Inuvik nach Tuktoyaktuk flogen wir mit einem kleinen Flugzeug. Tuktuyaktuk ist eine Ortschaft in Kanadas Nordwest-Territorien die nach Taloyoak zweitnördlichste Gemeinde auf dem kanadischen Festland und hat ca. 1000 Einwohner.

Die Siedlung liegt auf einer Höhe von rund fünf Meter über dem Meeresspiegel und ist von einer Vielzahl kleiner Seen umgeben.

In den Wintermonaten (etwa ab Weihnachten) besteht über die sogenannten Ice Bridges eine Eisstrassenverbindung nach Inuvik. Im Sommer ist der Ort praktisch nur mit dem Flugzeug erreichbar. Seit 2014 wird eine ganzjährig befahrbare Strasse gebaut, deren Eröffnung für 2018 geplant ist (siehe Beitrag: Inuvik - Tuktoyaktuk mit dem Wohnmobil).
 

Metzger in Canmore (1978 ausgewandert)





Dempster Highway
Tankstopp bei der Eagle Plains Lodge. Das nördlichste Rasthaus auf dem amerikanischen Kontinent 
Wer auf Luxus und die Lodge von „Eagle Plains“ verzichten kann, fährt 40 Kilometer weiter und parkt seinen Camper in der Einsamkeit direkt am Polarkreis. Dort gibt es windschiefe Toilettenhäuschen, einen Picknickplatz und das Hinweisschild  „Arctic Circle 66° 33′ North“. Die Landschaft ist karger, die Berge kleiner, die Nächte taghell. Im Land der Mitternachtssonne geht ab Ende Juni bis Ende Juli die Sonne nicht mehr unter.

Dempster Highway


Unser Pilot George und Susanna (vor dem Flug von Inuvik nach Tuktoyaktuk) 

Noi mit Tochter zeigt uns Tuktoyaktuk

Flug von Tuktoyaktuk nach Inuvik
Sally und Steven aus San Francisco mit dem Wohnmobil unterwegs

Brad aus Darwin (Australien) mit Fahrrad auf dem Dempster unterwegs


Der Besuch der Goldgräberstadt Dawson City ist ein Muss für jeden Yukon-Reisenden. Die denkmalgeschützte Stadt sieht heute noch genauso aus wie zu Zeiten des Goldrausches. Hunderttausende von Männern erlagen dem Lockruf des Goldes und zogen in den rauen Norden, um dort ihr Glück zu finden.


Dawson City ist ein Mythos.  

Schweizer Ehepaar Maya und Peter, die seit 2 Jahren mit dem Wohnmobil unterwegs sind.

"Malerin" Fabienne aus Schüpfheim


Night of the Dance in Dawson City



In dieser Bar gibt es den „Sourtoe-Cocktail“. Eine menschliche Zehe im Drink.
Dieser Saloon passt perfekt zu Dawson City. Man fühlt sich wie in einer Zeitreise um 1900 zurückversetzt.






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